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 Marktposition Auch wenn die Flandria-Paprika bei Veiling Hoogstraten in Punkto Umsatz an dritter Stelle steht, so gilt das nicht für ihre Qualität: In dieser Hinsicht kann sie sich mit allen anderen Spitzenprodukten des Unternehmens messen!
Geschichte Die frische Paprika trat erst im 20. Jahrhundert ihren Siegeszug in der europäischen Küche an: Obwohl das Pulver des "Spanischen Pfeffers" schon 1618 als Gewürz erhältlich war, und obwohl Capsicum annuum eine äußerst genügsame Pflanze ist, die im Europa des 17. Jahrhunderts zweifellos ebenso gut gediehen wäre wie in unserer heutigen Zeit, wird die Pflanze in alten Gartenbaubüchern nicht erwähnt. Und auch in den langen Listen von Obst- und Gemüsesorten, die damals auf den Märkten verkauft wurden, ist sie nicht zu finden. Dennoch taucht um 1580 eine Varietät dieser Pflanze in Ungarn auf, von der der ungarische Paprika abstammt. Wie schon bei der Kartoffel und der Tomate, die ebenfalls überraschend lange brauchten, um in Europa heimisch zu werden, hatte vermutlich auch die Paprika mit dem Nachteil zu kämpfen, dass sie zur Familie der Nachtschattengewächse zählt. Die Nachtschattenartigen galten vor allem im Mittelalter als Pflanzen mit großen Heilkräften - was aber auch Anlass zu verstärktem Aberglauben gab. So behauptete man damals, dass die Frucht eine menschliche Form hätte und schreien würde, wenn man sie pflückte; darüber hinaus nahm man an, dass jeder sterben würde, der diese Pflanze ausgrub. Mit anderen Worten: Kein Gewächs aus der Familie der Nachtschattengewächse hatte einen leichten Start in Europa! Die Paprika war im 19. Jahrhundert in den südlichen Staaten der USA ein beliebtes Nahrungsmittel und wurde viel für Konserven gebraucht. Ähnliches galt für Südeuropa, wo die Pflanze problemlos wuchs, und natürlich für Asien und Südamerika, dem eigentlichen Herkunftsgebiet der Paprika. Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stieg die Popularität der Paprika endgültig explosionsartig an - unterstützt vom Aufkommen des schnellen Kühltransports und der immer größeren Nachfrage nach gesunden Nahrungsmitteln.
Anlieferung / Verfügbarkeit Paprikas sind heutzutage von März bis November erhältlich, wobei der Sommer - und vor allem der Monat August - als Hochsaison gilt. Eine vergleichende statistische Übersicht über Anlieferung, Umsatz und Durchschnittspreise der Paprikas, die in den letzten zwei Jahren bei Veiling Hoogstraten verkauft wurden, finden Sie hier.
Nährwert Paprikas sind vor allem reich an Vitamin A und C - und darüber hinaus kalorienarm.
Lagerung Paprikas sind Fruchtgemüse und sollten möglichst nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden; am besten lagert man sie bei einer Temperatur von 10 bis 13°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 90 bis 95 %. An einem kühlen Ort sind sie bis zu einer Woche haltbar, wobei sich die Lebensdauer verlängern lässt, wenn man die Früchte mit einer Plastikfolie abdeckt. Aber Vorsicht: Die Stiele sind anfällig für Fäule. Außerdem sind die Früchte von Natur aus recht anfällig für Beschädigungen, die wiederum den Verfall beschleunigen können. Daher sollte man Paprika immer vorsichtig behandeln.
Qualitätsmerkmale Flandria-Paprikas besitzen eine gleichmäßige Farbe, festes Fruchtfleisch, eine glänzende Haut und sind immer frisch. Die Früchte haben einen unbeschädigten grünen Kelch, und ihre Haut weist keine Risse, Flecken oder Verbrennungen auf. Außerdem werden ihre Fruchtstengel an der natürlichen Schnittkante abgetrennt und weisen eine glatte Schnittfläche auf.
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